
Dr. Steve Bierman ist ein US-amerikanischer Arzt, der vor allem durch seine Arbeit im Bereich medizinische Hypnose bekannt wurde. Er hat als Notfallmediziner gearbeitet und dabei begonnen, Hypnose direkt im klinischen Alltag einzusetzen - etwa bei Schmerzbehandlung, Ängsten, Blutungen, Operationsvorbereitung oder zur Unterstützung der Heilung.
Sein Ansatz betont, dass Patienten durch gezielte Kommunikation und Suggestionen in einen veränderten Bewusstseinszustand geführt werden können, um körperliche und emotionale Heilprozesse zu fördern. Er ist überzeugt, dass Hypnose eine mächtige, oft unterschätzte Methode ist, um die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren.
Dann bist du bei mir genau richtig. Spüre wie die medizinische Hypnose für dich wirkt.


Da ich im Notfallzentrum für Kinder und Jugendliche arbeite, sehe ich immer wieder verängstigte Kinder und Eltern. Oft muss es schnell gehen und manchmal bleibt im ersten Moment nur wenig Zeit, alles genau zu erklären.
Mein Anliegen ist es, Kindern und deren Eltern den Notfalleintritt im Spital so gut wie möglich zu erleichtern und ihre Ängste und Schmerzen zu lindern. Bereits in der Triage richte ich den Fokus aufs Positive und setze dort die Wachhypnose gezielt ein, damit Eltern und Kind so entspannt wie möglich im Wartezimmer oder in der Koje Platz nehmen können.

Interventionen auf gezielt spielerische Art und Weise durchführen. Ein Kind versteht nicht was beispielsweise «Lachgas» ist. Viel leichter fällt es dem Kind sich auf die Situation einzulassen, wenn ich sage: «Hei, damit Dein Finger, Dein Bein, Dein Arm oder was auch immer, wieder gesund wird, darfst Du jetzt Fliegen.» Mit grossen Augen schaut mich das Kind an und ist ganz gespannt. Es darf wählen, ob es Astronaut oder Flugzeugpilot sein möchte. Zusammen fliegen wir zum Zielort und zurück auf der Erde, ist der betroffene Körperteil wieder geflickt.


Als bezugs- und erziehungsberechtige Person können die Eltern ihr Kind bereits zu Hause oder auf dem Weg ins Spital positiv auf den Notfalleintritt vorbereiten. Dazu braucht es nicht viel. Das Kind muss v.a. wissen, dass es bei den Eltern in Sicherheit ist und dass im Spital alles gemacht wird, dass es ihm, dem Kind bald, wieder besser gehen wird.
Lass all Deine eigenen v.a. negativen Erfahrungen aussen vor und unterstütze Dein Kind mit positiven Glaubenssätzen. Bestärke Deine Kind, indem Du immer wieder sagat, wie gut es alles macht, wie tapfer es sei und alles gut komme. Es dürfe sich in Sicherheit fühlen.


Vermeide Worte wie Angst, Schmerz, Weh, Du Armes, Schlimm, Nadeln, Spritzen, Stechen, etc.
Vermeide Sätze wie: «es ist nicht schlimm», «es tut nicht weh», «Du musst keine Angst haben», «mein Kind ist schwierig zu stechen», «letztes Mal ging es gar nicht», «Mein Kind hat halt Angst vor dem Spital und vom Doktor», etc.
Formuliere Sätze wie: «Die Ärzte und Pflegende werden alles machen, dass es Dir bald wieder gut geht», «Du meisterst das alles mit Leichtigkeit», «Du bist stark» - Lasse Deiner Fantasie und Kreativität freien Lauf.